Ratgeber

Das richtige Papier

Die Papierwahl beim Laserdrucker sollte Ihnen grundsätzlich keine Schwierigkeiten bereiten. Schließlich ist einer der größten Vorteile der Geräte, dass sie eine gleich bleibende Druckqualität auf allen Papiersorten garantieren können. Im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern bedeutet es, dass Sie keine verschiedenen Papiersorten benötigen, um unterschiedliche Wirkungen zu erzeugen. Es ist also egal, ob Sie ein Foto, eine komplexe Grafik oder lediglich einen Text ausdrucken wollen. Sie benötigen lediglich ein für Ihren Drucker geeignetes Laserdruckerpapier, welches es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen gibt. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, sich für ein Format zu entscheiden, doch auch die Qualität können Sie beeinflussen. So gibt es zum Beispiel normales weißes Papier im Handel, das Gleiche bekommen Sie aber auch in einer glänzenden Ausführung. Selbst hochglänzendes Papier und Recyclingpapier können Sie verwenden. Es hängt also allein davon ab, welchen Effekt der Ausdruck erzeugen soll, und nicht etwa von der Beschaffenheit der Druckers. Zudem kommt es darauf an, aus welchen Fasern das Papier gefertigt wurde. Machen Sie sich zunächst Gedanken dazu, was der Ausdruck abbilden soll und entscheiden Sie sich anschließend für eine Papierart. Für doppelseitiges Bedrucken sind beispielsweise DIN A4-Formate aus Hanf oder Holz besonders gut geeignet. Wenn Sie einen hochwertigeren Druckeffekt erzielen wollen, können Sie ebenso spezielles Fotopapier verwenden. Dieses ist teurer in der Anschaffung und eignet sich daher nicht für einen Massendruck. Doch was die Druckqualität anbelangt, wird es beim Farblaserdrucker keine Unterschiede in Abhängigkeit zur Papierwahl geben.

 

Eine weitere wichtige Frage betrifft die Wahl zwischen Farb- und Schwarz-Weiß-Laserdrucker. Hier müssen Sie vor allem wissen, auf welchen Anwendungszweck Ihr Drucker hauptsächlich ausgerichtet sein soll. Drucken Sie beispielsweise ausschließlich Briefe und Tabellen, wird ein Schwarz-Weiß-Gerät vollkommen ausreichen. Zumal es oft leichter und kompakter ist als ein Farblaserdrucker. Eine farbfähige Version ist oft deutlich größer und verlangt daher nach einer größeren Abstellfläche. Diese findet sich aber nicht auf jedem Schreibtisch. Dadurch, dass ein Farblaserdrucker höhere Folgekosten verursacht, müssen Sie diese Entscheidung gründlich durchdenken. Und das betrifft nicht nur die farbigen Toner. Planen Sie insgesamt eine größere Aufstellfläche ein, als es die Gehäusemaße vermitteln. Denn Sie dürfen die Spezialeinschübe und Papierfächer nicht vergessen, welche auf jeden Fall frei bleiben müssen. Ebenso dürfen die Serviceklappen zum Austauschen von Tonern und anderem Verbrauchsmaterial nicht versperrt sein.

Original-Toner oder Rebuilt-Toner?

Wenn Sie bereits über einen Farblaserdrucker verfügen, werden Sie sicherlich schon einmal über die Wahl zwischen Rebuilttonern und originalen Tonern gestolpert sein. Während Letztere als Neuware in jedem Fachhandel erhältlich sind, zeichnen sich Erstere dadurch aus, dass sie bereits in Gebrauch gewesen waren und lediglich neu befüllt und mit neuen Ersatzteilen versehen wurden. Auf diese Weise kann eine Qualität erzeugt werden, die mit Originalkartuschen zu vergleichen ist. Besonders vorteilhaft ist, dass die Tonerabstreifer und die Belichtungseinheit sowie sämtliche Transporträdchen komplett erneuert werden. Auch der innere Behälter wird vom restlichen Pulver gründlich gereinigt. Deshalb bekommen Sie beim Kauf eines Rebuilttoners dieselbe Garantie wie bei einer originalen Kartusche. Demnach unterscheidet sich auch die Füllmenge in keinster Weise vom Originaltoner. Beide Varianten sind mit den gleichen Druckertypen kompatibel, ganz egal ob Canon oder Brother. Je einzelnen Kartuschen lassen sich in das Druckermodell einsetzen, da ausschließlich Originalteile der Hersteller verbaut wurden. Für Sie entsteht also kein Unterschied. Zudem existieren sehr hohe Sicherheitsstandards, die bei ordnungsgemäßer Handhabung die Feinstaubbelastung äußerst gering halten. Auf den ersten Blick scheinen sich also keine sichtlichen Nachteile von Rebuilttonern zu ergeben. Und tatsächlich stehen die Vorteile dieser Variante im Vordergrund. Sie profitieren von einer fast 50- bis 70-prozentigen Ersparnis und bekommen eine etwas umweltschonendere Alternative. Zudem ergibt sich für Sie kein umständlicher Auffüllprozess mit dem Tonerpulver. Letztlich funktioniert die Handhabung genau so, wie es mit einer Originalkartusche der Fall ist, da die wiederaufbereitete Patrone sofort funktionsfähig ist. Selbst, wenn man das Druckbild mit einem Markentoner vergleicht, ergibt sich eine exzellente Qualität.

Als Fazit lässt sich also sagen, dass Rebuilttoner eine gute Alternative zu den Originaltonern darstellen. Dadurch, dass alle Verschleißteile wiederum mit Originalteilen getauscht werden, verbleibt das Kartuschengehäuse nahezu neuwertig. Am meisten profitieren Sie also von der finanziellen Ersparnis, ohne ein qualitativ minderwertiges Druckerprodukt zu erwerben. Falls es Ihnen aber auf Makellosigkeit und ein 100-prozentig originalgetreues Druck-Erzeugnis ankommt, ist wahrscheinlich der Originaltoner die richtige Wahl. Denn nur er kann das Maximum an Qualität aus dem Drucker herausholen. Wobei anzumerken bleibt, dass es sich um keine signifikanten Unterschiede handelt, sondern um Feinheiten und Details. Für den normalen Druckeralltag sind also sowohl originale als auch Rebuilttoner bestens geeignet.

 

Druckgeschwindigkeit und Druckqualität

Ein weiterer Aspekt, den Sie beim Kauf eines Farblaserdruckers berücksichtigen sollten, ist das Verhältnis zwischen Druckgeschwindigkeit und Druckqualität. Normalerweise erfüllen alle Modelle den vom Hersteller festgelegten Seitendurchsatz je Minute. Jedoch müssen Sie hier beachten, dass es meist auf den Mehrfachdruck der ein und selben Testseite bezogen ist. Tatsächlich kommt es beim schnellstmöglichen Modus oft zu Qualitätsverlusten. Jedoch sollten Sie auch hier den Kontext berücksichtigen. Für ein Büro oder kleine Arbeitsgruppen sind die kleinen Qualitätsunterschiede in den Druckergebnissen meist irrelevant. Zumal es sich bei vielen Ausdrucken nur um Dokumente handelt, die zur persönlichen Verwendung gedacht sind. Daher ist es möglich, diese minimalen Differenzen zu verschmerzen. Falls Sie Ihren Farblaserdrucker aber maßgeblich für offizielle Zwecke verwenden, wie zum Beispiel zum Drucken von Lageplänen zur Landschaftsgestaltung oder von grafischen Arbeiten, sollten Sie darauf achten, dass der Farblaserdrucker nicht nur den Vollflächendruck, sondern auch feinste Linien gelungen abbilden kann. In dieser Hinsicht muss auch nicht zwingend auf die Geschwindigkeit des Druckers geachtet werden. Entscheidend ist das perfekte Ergebnis, welches bei Weitem nicht alle Hersteller präsentieren können. So erreicht nicht jedes Modell eine saubere Randschärfe aller Textzeichen. Viele Drucker bilden verirrte Satellitenpünktchen ab und mindern dadurch die Druckqualität. Andere Ausdrucke wiederum fallen zu dunkel oder zu hell aus. Doch diese Mängel können Sie leicht in den Grundeinstellungen des Geräts korrigieren. Bevor Sie sich für den Kauf eines bestimmten Modells entscheiden, überlegen Sie also, inwieweit es Ihnen auf ein besonders schnelles Druckverfahren ankommt. Steht bei Ihnen vor allem die Qualität des Druck-Erzeugnisses im Vordergrund, so können Sie den Aspekt der Geschwindigkeit auch etwas vernachlässigen. Dieses Kriterium ist meist nur in Bereichen entscheidend, wo es besonders hektisch und dennoch professionell zugeht. Für herkömmliche Einsatzbereiche eignet sich auch ein durchschnittlicher Farblaserdrucker bestens.